Ergebnis des „Runden Tischs“ zum Thema gemeinschaftliches Wohnprojekt vom 04.11.16 in Prien a. Ch.:
Die Diskussion drehte sich vor allem auch darum, dass ich für das Zustandekommen einer Projektgruppe den 30.11.2016 als Endtermin vorgegeben habe. Ein wichtiger Grund für diese Vorgabe war der Wunsch von zwei nicht anwesenden (auswärtigen) Interessenten, möglichst zeitnah mit der Entwicklungsarbeit zu beginnen. Dieser Termin wurde auf Wunsch einiger Anwesenden jetzt auf den 31.12.2016 verschoben. Das Ziel der Projektgruppe besteht darin, alle wichtigen Kriterien und Rahmenbedingungen für das WG-Projekt zu definieren und hierfür die bestgeeignete Organisationsform (GbR, Genossenschaft oder ähnlich) zu beschließen. Ich habe noch einmal darauf hingewiesen, dass das Zustandekommen eines WG-Projektes nur möglich ist, wenn die zuvor erwähnten Schritte vollzogen sind. An einer Beteiligung Interessierte bitte ich, mir eine
Email zu senden.

SINN + VORTEILE GEMEINSCHAFTLICHEN WOHNENS:
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Gesundheit und Lebensqualität werden ganz wesentlich vom „Wohnfühlfaktor“ bestimmt. WG-Konzepte bieten im wesentlichen folgende Vorteile:

  • Gegenseitigen Hilfe, u. a. um die wachsende Komplexität des modernen Lebens mit all seinen Risiken besser bewältigen zu können - Gemeinsamkeit macht stark!

  • Geringe Gefahr der Vereinsamung.

  • Ressourcenteilung, d. h. die an einer WG Beteiligten stellen z. B. ihre Fähigkeiten, ihr Wissen, ihre Kontakte etc. der Gemeinschaft zur Verfügung.


Wohngemeinschaften fördern
  • die kollektive Intelligenz

  • den Austausch zwischen den Generationen

  • Kreativität

  • soziale Kompetenz

  • Netzwerke

Darüber hinaus kann
  • eine Heimunterbringungen vermieden oder hinausgezögert werden und

  • eine selbstbestimmte Lebensführung ist sehr viel länger möglich.

WICHTIGE VORAUSSETZUNGEN:
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Seit mehr als 10 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema „gemeinschaftliches Wohnen im Alter“ - nicht nur theoretisch, sondern vor allem auch praktisch (leider konnte aber aus verschiedenen Gründen bisher kein konkretes Projekt umgesetzt werden). Ich habe in dieser Zeit gelernt, dass vier Voraussetzungen unbedingt erfüllt sein sollten, damit ein WG-Projekt erfolgreich realisiert werden kann und zwar:

  • Die an einer WG interessierten Beteiligten sollten ausreichend Gelegenheit haben, sich im Vorfeld gründlich kennenzulernen. Das gilt nicht nur für Einzelbeziehungen sondern auch für größere Gemeinschaften. Das ist ein wichtiger Aspekt, der von unserer Solidargemeinschaft erfüllt werden kann und somit das Entstehen einer WG der Chiemgau-Freunde befördern wird.

  • Die WG sollte von einem nachhaltigen, sinnorientierten Konzept, also von einer Philosophie getragen werden, mit der sich die Beteiligten identifizieren können.

  • Jedem Beteiligten sollte ein eigener Wohnbereich zur Verfügung stehen, in den er sich jederzeit zurückziehen kann.

  • Empfehlenswert ist ein Mediator, der im Falle von Konflikten vermittelt und harmonisiert, .

ALTERNATIVKONZEPT:
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Diese Alternative erfordert keinen Wohnungswechsel. Sie ist daher ideal für all diejenigen geeignet, die ihre aktuelle Wohnsituation beibehalten wollen, aber auf die Vorteile einer Wohngemeinschaft nicht verzichten möchten. Die wichtigsten Voraussetzungen für dieses WG-Konzept sind:

  • Die Mitgliedschaft in der Wohngemeinschaft und

  • die Verfügbarkeit eines zentral gelegenen Gemeinschaftsraums für die regelmäßig stattfindenden Mitgliedertreffen.